Menonitas no Brasil
Mennoniten in Brasilien
Nachrichten und Mennonitische Geschichte
09.03.2026
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Editor: Udo Siemens
Nova edição: segundas, às 13 hs

Ein sehr berühmtes Bild unserer Mennoniten am Krauel. Ich gab einem Computerprogramm die Aufgabe, das Foto klarer zu machen. Dabei wurden die Gesichter entstellt. Wer Jacob Toews kennengelernt hat, wird ihn auf dem Bild nicht wiedererkennen. Aber sonst gibt es uns einen guten Eindruck jener ersten Jahre: überall gefällte Baumstämme, viel Wald und wenig Flächen zum Pflanzen. In den ersten Jahren konnte man keine Pflüge gebrauchen so wie in Russland. Nur hier und da den Boden mit der Hacke aufwühlen und den Samenkorn hineinlegen. Das beschickte überhaupt nicht. Am schlimmsten war es für jene Familien, die viele Töchter hatten. Oder die Söhne noch klein waren. Wer sollte die vielen Bäume umlegen? Und zur Schneidemühle schleppen?
Am Sonntag zog man seine besten Kleider an, balancierte sich geschickt über diese improvisierte Brücke und war rechtzeitig in der Kirche. Wie viel Erquickung boten die Gottesdienste! Und Abwechslung für den grauen Alltag!
Die Mennoniten Brasiliens sterben aus
Ihre Geschichte aber bleibt.
Peter Klassen, Paraguay, hat sie aufgezeichnet.
Schauen wir uns Teile daraus noch mal an!
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Die Mennoniten Brasiliens sterben aus
Peter Klassen, Paraguay, hat sie aufgezeichnet.
Schauen wir uns Teile daraus noch mal an!
Teil 6
Die Holländerkuh. Jeder eingewanderte Mennonit kannte diese Geschichte. Heute ist es uns kaum vorstellbar wie eine einzige Kuh im Stall so einen großen Unterschied machen konnte. Es stabilisierte die Mennoniten. Wenn jemand dann noch etwas aus Deutschland mitgebracht hatte wie gute Kleider oder ein Fahrrad, der konnte es für eine zweite Kuh eintauschen und wurde schon als ein wohlhabender Mennonit angesehen.
Die "Holländerkuh"
Die "Holländerkuh" wurde zu einem Schlagwort in der ersten Zeit der Ansiedlung der Mennoniten in Santa Catarina. Eine Kuh für jede Familie war eine phantasievolle und sehr wirksame Hilfe von seiten der holländischen Mennoniten. Doch es blieb nicht bei der Kuh. Die holländischen Mennoniten, vertreten durch das HDEB, wurden zum Helfer, Anwalt und Garant für die ruẞlanddeutschen Mennoniten während der dreißiger Jahre. Nach der Entscheidung der Flüchtlinge in Deutschland für Brasilien oder Paraguay übernahm das MCC in Nordamerika die weitere Betreuung der Siedler in Paraguay, während sich die holländischen Gemeinden für diejenigen in Brasilien verpflichteten.
Die Bruderhilfe der holländischen Mennoniten hat eine lange Geschichte. Die Verfolgung der Glaubensbrüder in der Schweiz und der Pfalz im 17. und 18. Jahrhundert und die Not während mancher Zeiten auch in Polen oder Preußen hatte 1728 zur Gründung einer "Kommission für ausländische Nöte" geführt. "Soviele Gruppen auch unter den Mennoniten in Holland bestanden, alle scharten sich wie ein Mann hinter der Kommission zusammen, um die Not der Brüder zu lindern," heißt es in einem Bericht von 1921.
Zu einer besonderen Aktivität wurden die holländischen Mennonitengemeinden aber nach der Katastrophe in Rußland Anfang der zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts angeregt. Benjamin H. Unruh wandte sich im Auftrag der Studienkommission an A.K. Kuiper (Pastor der Amsterdamer Gemeinde) und T.O.H. Hylkema (Pastor der Giethoner Gemeinde). Unruh wollte gern alle holländischen Gemeinden in einer allgemeinen Konferenz zusammenrufen, um ihnen die drängende Lage vor Augen zu führen. Doch Kuiper versprach sich mehr von anderen Wegen. Durch Kuiper und Hylkema wurden die Hilfsanträge von der "Algemeene Comissie voor Buitenlandsche Nooden" (ACBN) aufgenommen, und damit begann eine wirksame Hilfstätigkeit für die Mennoniten in Rußland und während ihrer Auswanderung nach Kanada von 1923 bis 1926.
Als die Flüchtlinge aus Rußland von 1929 nun auch vor der holländischen Tür lagen, stellte sich das holländische Hilfswerk zur Verfügung. Pastor Gorter erklärte auf der Danziger Welthilfskonferenz: "Beim holländischen Hilfswerk wird ganz klar, wie alles organisch zusammenhängt, besser gesagt, wie Gott die Dinge ineinanderknüpft. Die russischen Brüder haben uns in der Missionsarbeit geholfen, und in Missionskreisen ist in Holland das Hilfswerk für die notleidenden Russen angefangen worden..." "
Wie durch Zufall - Pastor Gorter nannte es eine Fügung der Vorsehung - stellte sich das HDEB nun für die Hilfe bei der Ansiedlung der Mennoniten in Brasilien zur Verfügung.22 Allein im Jahr 1930 wurden in Holland 100.000.- Gulden für diesen Zweck gesammelt, wie Gorter in Danzig berichtete.
Für die gesamte Hilfsaktion in den Jahren 1929 und 1930 bedeutete die Bereitwilligkeit der holländischen Mennoniten, ganz gezielt in Brasilien zu helfen, eine große Entlastung. Unruh schrieb später, die Holländer hätten als Grundsatz aufgestellt, immer dort helfen zu wollen, wo andere Hilfe nicht möglich schien. Das war in diesem Fall Brasilien. So wurden die Mennonitensiedlungen in Santa Catarina zum Patenkind der holländischen Gemeinden.
Auf der Mennonitischen Weltkonferenz in Amsterdam vom 29. Juni bis 3. Juli 1936 kam in Berichten die Hilfeleistung der holländischen Mennoniten für die Siedlungen in Brasilien zur Sprache. Pastor Gorter erwähnte sie in seinem Bericht über die Hilfsarbeit knapp und bescheiden, doch er bezeichnet sie als die bedeutendste Arbeit ihres Büros. Er erwähnte die vielen Schwierigkeiten der Ansiedlung, von denen auch sie einen Teil zu tragen bekommen hätten, doch sie hätten die Hilfe weiter gewährt im Vertrauen, daß die internen Schwierigkeiten überwunden würden. Besonders gut habe sich die holländische Bruderschaft an den "bekannten Kuhkarten" beteiligt.
Das HDEB in Rotterdam war auf eine geniale Idee gekommen. Es gab die Parole aus: Für jede Familie eine Milchkuh. In diesem Sinne rief es in den Gemeinden zu Spenden auf. Im "Zondagsbode", der Wochenzeitschrift der holländischen Mennoniten, erschienen immer wieder Berichte von der Siedlung, die vor allem von Heinrich Martins zugestellt wurden, und denen immer neue Aufrufe zu Spenden folgten. Der Erfolg war groß, und es wurde tatsächlich möglich, daß jeder Familie eine bestimmte Summe zur Verfügung gestellt werden konnte, die ausreichte, um eine Milchkuh zu kaufen.
Beispiel: Schon im April 1930 sandte das HDEB die Summe von 20.000.- Gulden über "Banco Nacional do Comercio" in Blumenau an Heinrich Martins mit der Anweisung, die Hälfte der Summe als "Kuhspende" zu verwenden. Das sollte ungefähr für hundert Familien reichen. Man empfahl, gutes Vieh zu kaufen. Lieber würde man nachzahlen, als daß minderwertige Kühe gekauft würden. -9.000.- Gulden wurden bereits dem Bau von Kirche, Schule und Krankenhaus zugeteilt. Man solle auch daran denken, den Lehrer, den Pfleger und die Hebamme eine Zeitlang zu bezahlen.
1.000.- Gulden wurden Martins zum persönlichen Gebrauch zur Verfügung gestellt, damit er seine Kolonie bezahlen und sich für die Gemeinschaftsarbeit freimachen könne.
Aus diesem Schreiben und vielen weiteren geht hervor, daß die holländischen Mennoniten bereit waren, eine gezielte und wirksame Hilfe zu leisten, und zwar über Jahre. "So hatten wir es uns in Holland gedacht," schreibt Gorter, "aber natürlich bleiben Sie in den Überlegungen frei, das Geld zu nützen, wie es Ihnen am besten erscheint... Aber Sie begreifen, daß wir auch den geistlichen Interessen der Kolonisten sehr gerne dienen... Unsere Freunde hier erleben Ihre Hoffnungen und Ihren Gottesglauben in Dankbarkeit mit. Der Herr segne Sie alle in Ihrer neuen Heimat. Es tut uns gut, ein bißchen helfen zu können... Viele Mitglieder unserer Bruderschaft freuen sich daran von Herzen."
Martins berichtete: "Der Durchschnittspreis für eine gute Kuh ist gegenwärtig 350-400 Milreis (175.- Mark). Wir sind dahin einig geworden, jeder Familie 350 Milreis zur Verfügung zu stellen. Ist die Kuh teurer, so muß der Betreffende das Mehr von seinen Ersparnissen zulegen. Hat er die Erspar- nisse nicht, so wird ihm das fehlende Geld auf kurze Zeit vorgestreckt, auf einige Monate... Bis heute abend sind es schon 33 Familien, die das 'Kuhglück' gesucht und gefunden haben" (16.6.30).
In Holland ging das HDEB mit Phantasie an die Sammlung der "Kuhspenden". Man ließ Anteilscheine drucken, die oben erwähnten "Kuhkarten", auf denen eine Kuh abgebildet war. Der Spender konnte sich nun für eine ganze, eine halbe, eine viertel oder achtel Kuh entscheiden. Insgesamt wurden so die Mittel für 240 Kühe aufgebracht.
Anneke Postma, geb. Luitjens, erzählt dazu folgende reizvolle Erinnerung. Als kleines Mädchen bekam sie den Anteilschein mit dem Bild der Kuh, für die ihr Vater gespendet hatte. Sie malte das Bild aus, und es hing bei ihr an der Wand. Zwanzig Jahre später kam sie mit ihrem Mann und ihren Kindern nach Witmarsum in Paraná, wo Ds. J.S. Postma einen Schuldienst übernahm. Am Morgen nach der ersten Nacht in der neuen Heimat stand hinterm Haus angebunden eine Milchkuh. Es war eine Spende der Siedlung mit dem Vermerk auf einem Zettel an der Tür, daß es ein Dank sei für die Kuhspende der Holländer im Jahre 1930.
Auf einer Sitzung am 14. August 1930, auf der Regierungsrat Dr. Lange und der Hansa-Direktor Bruno Meckien zugegen waren, wurden unter der gegebenen Möglichkeit der Hilfe aus Holland Pläne für die Zukunft gemacht.
Die Zahl der benötigten Kühe vergrößerte sich ständig durch die Zuwanderung, zwei Schulen für hundert Schüler mußten gebaut werden, zwei Lehrer gelöhnt, eine große allgemeine Kirche wurde notwendig, dann Kirche und Schule auf dem Stoltz-Plateau und Lehrergehalt. Man brauchte ein Krankenhaus, Geld für Arznei und Arzt. Außerdem plante man den Bau einer Schneidemühle, zwei Verkaufsräume, je einen für Witmarsum und Stoltz- Plateau, eine Farinhamühle, um Aipim zu verarbeiten.
An diese Planung schloß sich folgender Vorschlag: "Weil die mennonitische Gesellschaft in Brasilien noch keine eigenen Mittel hat und die Vertretung des Deutschen Reiches hier auch keine verfügbaren Gelder hat, macht Herr Dr. Lange den Vorschlag, an das holländische Komitee mit der Bitte heranzutreten, der mennonitischen Ansiedlung in Brasilien für ihre Genossenschaft ein größeres Darlehenskapital zur Verfügung zu stellen, das im Laufe von etwa 20 Jahren zurückzuzahlen wäre" (Prot. 14.8.30).
Pläne und Vorschläge dieser Art wurden von Heinrich Martins nach Holland weitergeleitet, und er fand dort Gehör. Alle Einrichtungen, für die die Mittel aus Holland beantragt wurden, konnten dann im Laufe der Jahre aufgebaut werden.
Die Hilfe aus Holland zeigte sehr stark auch ihre christlich-ethischen Werte, sowohl für den Geber als auch für den Nehmer. Pastor Gorter betonte in seinen Berichten immer wieder auch den Wert, den dieser Hilfs- und Liebesdienst für die Gemeinden in Holland habe. "Wir fühlen dies als eine schöne Pflicht, uns von Gott auferlegt", sagte er auf der Weltkonferenz in Danzig: "Wir wissen, daß mehr als ein wenig Barmherzigkeit von Menschen erwartet wird, daß es sich vielmehr darum handelt, daß wir ein altes Pfand bewahren, das Gott uns anvertraut hat."
Auch von seiten der Empfänger in Brasilien wurde der Dank immer wieder zum Ausdruck gebracht, in vielen Briefen der Siedlungsleitung, in privaten Schreiben und auf der Weltkonferenz in Amsterdam offiziell. - "Wir sind Gott und Menschen dankbar," sagte Peter Klassen, und er hob die Hilfe der holländischen Glaubensgenossen besonders hervor.
Man ehrte die Wohltäter. Eine Schule in Auhagen nannte man Gorterschule, eine andere B.H. Unruh-Schule. Es gab eine Gorterstraße und eine Unruhshöhe.
Abram Dück aus Auhagen verfaßte im August 1931 ein schlichtes Gedicht, das ins Archiv gewandert und aufbewahrt worden ist. Wahrscheinlich ist es auch den Brüdern in Holland zugestellt worden:
Danksagung
Die Jahr und Monate verfließen,
seitdem wir eure Lieb genießen,
wo durch des großen Vaters Hand
Mithilfe von euch ward gesandt,
von euch, ihr holländischen Brüder.
Für eure Lieb wir danken wieder.
Vergelt's euch Gott und allen Dank!
Wir wollen's nicht vergessen lebenslang.
Unsere Nachkommen, die nächsten Generationen,
gäb's Gott, sie könnten es euch lohnen.
Vielen Dank und dann zum Schluß
an alle werten Geber einen Gruß im Namen aller Brüder in Brasil
für Auto, Schulen, Kuh und Schneidemühl
und was getan für uns noch mehr,
ist wert zu achten und zu ehren sehr.
"Nach Holland", hat Heinrich Martins unter die handschriftliche Aufzeichnung geschrieben.
Kolonisation durch Gemeinschaftsarbeit
Wenn den mennonitischen Siedlern in Santa Catarina gelegentlich großes Lob ausgesprochen wurde, wenn von ihrer hohen Moral die Rede war, wenn Witmarsum und Auhagen trotz der ungeheuren Schwierigkeiten als Mustersiedlungen der Hansa bezeichnet wurden, dann lag das zu einem Teil an der Haltung der Siedlungsleitung und der Siedler selbst. Sie legten ein Verhalten an den Tag, das für eine Kolonisationsgruppe im brasilianischen Urwald durchaus nicht selbstverständlich war. Dieses Verhalten basierte auf einem Gemeinschaftssinn, der sich nur aus der jahrhundertelangen Tradition einer mennonitischen Siedlungs- und Kolonisationsgemeinschaft erklären läßt, deren Wurzeln in der verpflichtenden Gemeinsamkeit des Glaubens stecken.
E.K. Francis schreibt über dieses Phänomen: "Wie jede Religion hat auch das Täufertum das Leben der Menschen geformt und seinen Ausdruck im menschlichen Handeln gefunden, und das weit über jene Sphäre hinaus, die gemeinhin als heilig oder religiös verstanden wird. Jene, die sich zu ihm bekannten, haben Dinge in der Welt zu wirken vermocht, welche andere nicht getan haben würden oder hätten tun können." Francis bezeichnet das Täufertum als eine aktive soziale Kraft, die sich auf eine der weltlichen Tätigkeiten, durch welche sich der Mensch die Erde untertan gemacht hat, als formgebend erwiesen hat: die Kolonisation. Die Belege dafür findet Francis vor allem in der Geschichte der russischen Mennoniten.
Es war tatsächlich so, daß jene Flüchtlinge, die Rußland 1929 verließen, ein wertvolles Erbe mitgebracht hatten, den Gemeinschaftssinn und den Kolonisationsgeist. Dieses Erbe kam den Siedlern sowohl im paraguayischen Chaco als auch im brasilianischen Urwald sehr zustatten, mehr vielleicht, als ihnen selbst bewußt wurde.
In bezug auf die Mennoniten in Paraguay schrieb Walter Quiring: "Etwas sehr Wertvolles haben die Kolonisten bei ihrer weitgehenden Selbstverwaltung in Rußland gelernt, in allen Wirtschafts- und Verwaltungsfragen geschlossen zusammenzustehen." Das gleiche kann auch von den Schicksalsgenossen in Brasilien gesagt werden.
Bei allen Kolonisationsunternehmen der nach dem Osten gewanderten Mennoniten und deren Nachkommen spielte die Gemeinschaftsarbeit zum Unterhalt der öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Wege, Straßen, Zäune und vieles mehr eine sehr wertvolle Rolle. Zwei Begriffe waren dafür in den alltäglichen Sprachgebrauch aufgenommen worden: Scharwerk und Zechen.
Beim Scharwerk handelt es sich um eine jeden Bürger des Dorfes verpflichtende Rundarbeit, auch Reihendienst genannt, über den.der Dorfschulze genau Buch zu führen hatte. Nach festgelegten Arbeitstagen oder Tagessätzen mußte jeder Bürger seinen Beitrag zum Aufbau und Unterhalt der gemeinschaftlichen Einrichtungen liefern.
Die Zechen könnte man als eine Art Arbeitswährung innerhalb einer Mennonitenkolonie bezeichnen. Nach einem genau festgelegten Schlüssel über Arbeitstage, Dienstleistungen, Fahrten und anderes konnten alle notwendigen gemeinschaftlichen Einrichtungen, selbst Verwaltungsarbeit und geistige Tätigkeit, zur Not auch bargeldlos aufgebaut und unterhalten werden.
Beide Begriffe haben ihre sprachlichen Wurzeln und auch ihre praktische Anwendung im Siedlungsgebiet der Mennoniten im Weichsel-Nogat-Delta Preußens, und sie waren dort nicht nur unter Mennoniten bekannt.
Dort dienten sie zur Bewältigung von Arbeit, die von einer Dorfgemeinschaft verrichtet werden mußte, wie Deich-, Straßen-, Schulbau u.a. Die ursprüngliche Fronarbeit erhielt allmählich Freiwilligkeitscharakter.
In den Mennonitensiedlungen Rußlands fanden die Formen der Gemeinschaftsarbeit, durch die in fester Regelung alle Dorf- und Koloniebewohner herangezogen werden konnten, eine Ausweitung und Differenzierung, so daß sie zu einem gesellschaftlichen Grundelement für den Aufbau und Unterhalt der gemeinschaflichen Einrichtungen wurden. Es war eine für alle Bürger der Siedlung verpflichtende Dienstleistung, die ihre Kraft in der Zustimmung aller Beteiligten hatte.
Über Scharwerk und Zechen liegt für die Mennonitensiedlungen in Santa Catarina nicht viel dokumentarisches Material vor. Doch Peter Pauls sen. erwähnt das "Scharwerk" im Zusammenhang mit dem Schulzenamt in den Dörfern, ein Beweis dafür, daß der Begriff existierte.29 Aus den Mappen der Siedlungsleitung im neuen Witmarsum in Paraná geht dann allerdings einwandfrei hervor, daß das Scharwerk, hier meist Rundarbeit genannt, beim Aufbau der Siedlung eine maßgebende Rolle spielte. Es ist daher durchaus anzunehmen, daß das auch am Krauel und auf dem Stoltz-Plateau der Fall war.
Zwei Gründe haben in Santa Catarina sicher dazu beigetragen, daß die Gemeinschaftsarbeit nicht ganz so ausgeprägt war wie in Rußland. Einmal war die HKG für den Wegebau verpflichtet. Sie zog für diese Arbeit zwar die Kolonisten heran, doch das war eher eine Begünstigung, weil damit die Landschuld abgetragen werden konnte. Andererseits war die Siedlungsstruktur für die Gemeinschaftsarbeit nicht so günstig wie in den geschlossenen Dörfern in Rußland. Die Kolonien lagen weit voneinander entfernt, jeder Siedler hatte seinen eigenen Landtitel, und das bestärkte den Individualismus.
Trotzdem trifft das eingangs Festgestellte zu. Ohne Gemeinschaftsarbeit wäre der Aufbau einer Siedlung, die dann in der Umgebung Bewunderung hervorrief, nicht möglich gewesen. Einige Belege geben einen Einblick in das, was erwartet und getan wurde.
Am 23. Mai 1930 forderte Heinrich Martins die Siedler durch Anschlag auf, auf dem "Stadtplatz Witmarsum" einige Hektar für die Schule, die Kirche und das Krankenhaus vom Urwald freizumachen. Jede Familie solle volle drei Tage auf dem Stadtplatz arbeiten. Die "oberen Familien" d.h. jene, die weiter flußaufwärts siedelten, sollten eine Woche später für ihren Schulplatz antreten.
In einer Bekanntmachung vom 9. August 1930 werden die Bürger Johann Kröker, Johann Rempenning, Woldemar Voth und Jakob Rempenning aufgefordert, um 8 Uhr morgens bei Heinrich Arend zu erscheinen. "Schaufeln und Hacke mitbringen. Wilhelm Neufeld, Jakob Isaak, Johann Harder und Heinrich Martins sollen am 10. August erscheinen."
Eine weitere Bekanntmachung: "Am Dienstag, dem 18. November, Wegebauarbeit auf Witmarsum. Schaufeln und einige Spaten und Hacken mitbringen. Mit dem Erscheinen aller wird unbedingt gerechnet (außer den Holzarbeitern), um die notwendigste Arbeit an diesem Tag zu beenden. Beginn der Arbeit 8 Uhr morgens. Heinrich Martins."
Am 14. November sollte die Arbeit fortgesetzt werden. "Alle rechtzeitig erscheinen!"
Aus den Berichten der "Brücke", der Zeitschrift der Siedlung, die seit Mitte des Jahres 1932 erschien, geht hervor, daß für alle gemeinschaftlichen Einrichtungen, für die Schulen und das Krankenhaus, sehr viel freiwillige Arbeit geleistet wurde.
Franz Enns schreibt in dem hier schon zitierten Bericht über den Bau einer Schule: "Das Geld für den Bau hatten die holländischen Mennoniten gespendet, doch sehr viel Arbeit blieb noch zu tun. So erfüllte sich das Sprichwort: 'Einigkeit macht stark.' Ein jeder Kolonist gab einen Kubikmeter Holz. Das mußte von der Sägemühle herbeigeschafft werden. Weil nur wenige Fuhrwerke da waren, wurde für das Fahren bezahlt. Die übrige Arbeit wurde alle unentgeltlich getan."
In einem Bericht vom Siedlungsleiter Peter Klassen aus dem Jahr 1933 heißt es: "Seit letzter Weihnacht haben wir vier Schulweihen gehabt. Nach deutschem Geld gerechnet konnte eine Schule für 700.- RM gebaut werden. Mehr Geld stand nicht zur Verfügung. Was fehlte, mußte in freiwilliger Arbeit und in Holzlieferung geleistet werden. Unsere Siedler haben sich ordentlich für ihre Schulen ins Zeug gelegt. Das muß man ihnen lassen. Wir haben jetzt also sechs Schulen, mit zusammen sieben Lehrern und etwa 260 Schülern."
Sicher war es gerade dies, was die mennonitischen Siedler im Urwald auszeichnete. Sie warteten nicht, bis der Staat oder staatliche Organisationen, die eigentlich für die kommunalen Einrichtungen verantwortlich waren, antraten. Sie legten, getrieben von einem Verantwortungs- und Gemeinschaftsgefühl, selber Hand ans Werk.
Der Altsiedlungsleiter Peter Pauls sen. konnte später voll Stolz schreiben: "Trotz allen Schwierigkeiten, Rückschlägen und wirtschaftlichen Engpässen ... hatten die Siedler in hartem Ringen und zäher Arbeit in zwei Jahrzehnten aus unberührtem Urwald eine Mustersiedlung des Staates geschaffen," und er zählt dann auf, was alles in Gemeinschaftsarbeit geleistet wurde.
Widerwärtigkeiten und Siedlungsnot
Die eigentliche Krisenzeit der Ansiedlung kam erst nach zwei Siedlungsjahren. Vieles spielte dabei eine Rolle. Der Pioniergeist war bei vielen einem nüchternen Realismus gewichen, der manche erste Hoffnungen schwinden sah. Die Unterstützung von auswärts war eingestellt oder eingeschränkt worden, und die Produktion des eigenen kleinen Ackers reichte nicht für den nackten Lebensunterhalt. Auch das Schreckgespenst, das zur Flucht aus der Sowjetunion Anlaß gegeben hatte, war in weitere Ferne gerückt, und die tägliche Not überschattete die ursprüngliche Dankbarkeit für die Errettung.
Das kommt in einem "Stimmungsbild aus Brasilien" von dem anfangs so optimistischen Heinrich Martins zum Ausdruck: "Die ersten zwei günstigen Jahre sind für den größten Teil der angesiedelten Familien verstrichen, es kommen verschiedene Steuern, auch sollen die ersten Zahlungen auf Land gemacht werden. Wohl der größte Teil fragt sich heute: Wie soll ich mit Urwald meine Kolonie bezahlen? Ich werde kaum für mich zum Leben haben."
Doch Martins möchte nicht verzagen: "Es gibt aber auch solche, die nach Verlauf der ersten zwei Jahre bereits gezeigt haben, daß Möglichkeiten da sind, nicht nur zum Leben, sondern auch noch zum Land bezahlen und andere laufende Ausgaben in ihrer Kolonie zu decken! Durchweg sind es diejenigen, die nicht viel zurückschauen, auch nicht immer eine schwarze Zukunft sehen, sondern das Gute aus der Gegenwart heraussuchen und ihrer vorliegenden Pflicht nachgehen. Gott gibt es den Seinen schlafend, aber es ist ein Schlaf nach getaner Arbeit. - Auch hier in dem für uns neuen Lande ist es oft direkt auffallend, wie verschiedene göttliche Wahrheiten überall wahr bleiben, unter allen Zonen und in allen Ländern. . ... Es sind verschiedene Fortschritte zu verzeichnen, besonders in wirtschaftlicher Hinsicht; und doch denkt mancher zurück an die Steppen, an die Weizen- und Roggenfelder..."
Von "den Fleischtöpfen Ägyptens" war die Rede, von Undankbarkeit und Unzufriedenheit. Dabei war die Not - wohl allgemein - wirklich alarmierend. Im Witmarsumer Archiv liegen Briefe vor, Notschreien gleich, handgeschrieben, auf ein Blatt aus einem Schulheft gerissen und an die Siedlungsleitung geschickt: "Die Verpflegung hört mit dem April für den 4. Transport auf, für den nächsten Transport im Mai. Geerntet haben wir alle nichts und was dann? Die Lage ist ernst, und die Gemüter sind aufgeregt. Es muß etwas unternommen werden, uns zu helfen, und zwar bald. Wie sieht es mit der weiteren Unterstützung aus? Sind schon Schritte unternommen worden?. .. Es wäre sehr an der Zeit, in dieser Beziehung energische Schritte zu tun! ... Uns stehen keine Mittel zur Verfügung, können nichts unternehmen, können nichts wollen..." (H. Neufeld, Stoltz-Plateau, 14.4.31).
Einen Monat später vom gleichen Absender: "Wie sieht es mit der Nachunterstützung aus? Hast Du schon vom Konsulat Antwort auf unsere Eingabe? Wenn eben möglich, müßte die Sache beschleunigt werden. . ." (26.5.31).
Große Not: "Bitte uns zu helfen... Mir ist vor dreieinhalb Monaten das Bein gebrochen... kann ohne Stock nicht gehen, und meine Frau ist durch mein Unglück gerade in der Pflanz- und Kabinenzeit durch die schwere Arbeit krank geworden. So leiden wir beide und unsere Wirtschaft aus Mangel an Arbeitskräften und Medizin... So bitte ich Sie und Dr. Lange, uns zu helfen... Besuchen Sie uns mal!" (H. und Katharina Friesen, 25.12.31). Es ging um die sog. Nachunterstützung, eine Verlängerung der von der deutschen Regierung zugesagten Ersthilfe für die Siedler. Viele Sitzungen der Verwaltung, viele Protokolle, lange Listen aller, die das Allernotwendigste brauchten, zeugen davon.
Ein Protokoll vom Alto Rio Krauel: "Von der gegenwärtigen Versammlung wird die gesamte wirtschaftliche Lage der ganzen Ansiedlung und die Lage jeder einzelnen Familie einer eingehenden Prüfung unterzogen. . . Die Maisernte ist in vollem Gange, zeitigt aber nicht die erwarteten Resultate. Recht viele Maiskolben sind wurmig, nur höchst selten große volle Ähren... Die Kolonien am linken Ufer ernten fast keinen Mais, kaum mehr als das Doppelte der Saat. Vom Aipim ist kaum eine Ernte zu erwarten wegen der geringen Qualität des Bodens." Dann folgt eine lange Liste mit Namen von Bewohnern des linken Krauelufers, die eine Nachunterstützung brauchen, "zum Durchhalten bis zur nächsten Ernte" (16.3.31).
Über das harte Leben der Hausfrau und Mutter schrieb Anna S. in der "Brücke": "Das erste Jahr auf der Ansiedlung ist schwer... freilich haben wir im ersten Jahr Unterstützung bekommen, da wir hier ganz ohne Mittel anfangen mußten. Das zweite Jahr wird dadurch auch schwer, daß wir nun ganz vom Ertrag der Kolonie leben müssen. Kaum, daß man das Geld für Salz und Petroleum heranschafft. Wenn man dann noch Schulkinder hat, kommt das Geld für Schule und Bücher hinzu. Man muß dann eben lernen, Gott zu vertrauen, der da weiß, daß wir das alles bedürfen. Für Schuhe und Strümpfe geben wir hier nicht viel Geld aus. Außer am Sonntag, gehen wir barfuß, höchstens auf Holzpantoffeln. Als Kopfbedeckung dient ein Strohhut billigster Sorte, welcher mit der Zeit die verschiedensten Formen annimmt... Die Alltagskleider werden durch die schwere Arbeit und durch das viele Schwitzen schnell abgenutzt. Das Flicken muß man hier schon verstehen...
Der Speisezettel ist sehr einfach. Die meisten Gerichte werden aus Aipim, Bohnen und Reis gemacht. Fast alle Familien haben schon eine oder mehrere Kühe. Zu hungern brauchen wir nicht. Da das Weizenmehl teuer ist, backen wir Maisbrot. Weil Maismehl allein nicht zusammenhält, muß man geriebene Aipim, Bataten oder Brotcará dazunehmen. Das Brot hält sich nur kurze Zeit, daher muß man oft backen."
Fortsetzung folgt
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